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Angststörungen, generalisierte Angst und der Panikzustand

Ängste, Phobien und Panikattacken heilen

Eigentlich ist die Angst unser bester Freund. Ohne die Warnungen aus dem Unterbewusstsein, wären wir in freier Natur kaum überlebensfähig gewesen und wohl frühzeitig ausgestorben. Auch wenn wir heute in Deutschland größtenteils gefahrlos das Haus verlassen können, ist unsere Welt nicht frei von Bedrohungen und ein gesunder Umgang mit unserem inneren Warnsystem hilft uns bei vielen Entscheidungen, die wir täglich treffen. Angststörungen beeinflussen aber nicht nur unsere täglichen Entscheidungen und schränken damit unsere Lebenqualität ein. Unbegründete Ängste und vor allem andauernde Befürchtungen, wirken sich auf lange Sicht auch negativ auf unsere körperliche Gesundheit und auf die psychische Verfassung aus. Ist der Sympathikus (Teil des vegetativen Nervensystems) ständig aktiv, sind Herztätigkeit, Blutdruck, Stoffwechsel, Lungen- und Blasenfunktion, diverse Drüsenfunktionen und natürlich auch die nervlichen Belastungen der Psyche ständig erhöht. Auch Auswirkungen auf die Geschlechtsorgane und die Augenmuskulatur zeigen sich nicht selten als Folge von Angststörungen. Und der Zusammenhang bleibt nicht selten unerkannt.

Inhaltsverzeichnis Ängste und Phobien

Erste Schritte aus der Angst
Angst und Euphorie
Phobien
Generalisierte Ängste
Panikattacken
Hypnose gegen Angst

 

Angst beeinflusst unser Leben grundlegend und auf sehr vielfältige Weise. Die eigenen Ängste können unsere besten Freunde oder schlimmsten Tyrannen sein und auch diese Entscheidung ist nicht ausschließlich über den bewussten Verstand beeinflussbar. Bei sämtlichen psychischen und auch körperlichen Problemen spielen Ängste immer eine primäre Rolle. Hinter jeder Angst steckt immer Liebe und auch die letzte Angst, die Urangst vor dem Ende, dem Tod, überdecken wir fast immer, ein Leben lang, mit verschiedensten Abwehrmechanismen, obwohl es gerade die ist, die uns zeigt was wir haben und eines Tages wieder verlieren werden. Unser aktuelles Leben! Das größte uns bekannte Wunder!

Erste Schritte aus der Angst

Gesprächstherapie bei Alina PaiucSie können nicht gleichzeitig entspannt und ängstlich sein! Der Parasympathikus (Gegenspieler des Sympathikus) ist für Ihre Entspannung zuständig. Lernen Sie sich im wahrsten Sinne des Wortes "auf Knopfdruck" zu entspannen. In vielen Fällen ist eine einzige Sitzung ausreichend um Selbsthypnose zu lernen. Nach einem ausführlichen Vorgespräch machen Sie es sich auf unserem Hypnosesessel bequem und lassen sich von uns in tiefe Entspannung führen. Dann können wir diesen Zustand verankern. Ein Druck mit dem Daumennagel in den Nagelfals beispielsweise, löst einen Reiz aus, welcher mit dem tief entspannten Zustand verknüpft wird. Ihr Knopfdruck in tiefe Entspannung. Damit haben Sie zwar weder die Ursache Ihres Problems gefunden, noch eine wirkliche Lösung, aber immerhin schon mal eine sehr gute Möglichkeit an der Hand, um deutlich besser damit umgehen zu können. Eine Hypnoanalyse bietet uns die Möglichkeit tiefer einzudringen! Unserer Erfahrung nach gibt es keine effektiveren Methoden als die der modernen Hypnosetherapie, um Ursachen für Ängste zu finden und das Problem damit direkt an der Wurzel zu packen.

Angst und Euphorie

Manche Menschen springen voller Euphorie aus großen Höhen in die Tiefe und empfinden das als Glücksrausch. Andere stehen wie angewurzelt vor Ihrer Traumfrau und bringen vor Angst die Zähne nicht auseinander. Von der unbewusten Definition des Erregungszustandes als Angst oder Euphorie abgesehen, fühlt sich Angst kaum anders an als freudige Erregung. Adrenalin wird ausgeschüttet, das Herz rast, die Zeit scheint still zu stehen, man ist hellwach und voller Energie. So bald wir unsere Komfortzone verlassen, entscheiden unbewusste, meist in früher Kindheit angelernte Mechanismen darüber, ob wir diesen Zustand nun als reizvoll oder beängstigend empfinden. Als Angst oder Euphorie. In beiden Fällen wird die bewusste Entscheidungsfreiheit unterdrückt, wie das auch bei Trancezuständen der Fall ist. Unser Unbewusstes entscheidet autonom zwischen Flucht, Kampf und Erstarren. Die bewusste Aufmerksamkeit wäre auch viel zu langsam um in Situationen, bei denen es um Sekundenbruchteile geht, angemessen entscheiden und reagieren zu können. Angst ist eine unbewusste Entscheidung die verändert werden kann.

Phobien

Gerade Phobien, also Objekt- oder Situationsbezogene Ängste, gehören zu den Angststörungen, die fast immer relativ leicht und schnell verändert werden können. Da dem Phobiker klar ist, dass seine Ängste völlig unbegründet sind, muss "nur" das Unbewusste noch davon überzeugt werden, dass es entsprechende Objekte, oder Situationen anders interpretiert. Außerdem sind konkrete Situationen gegeben, die im Gegensatz zu anderen Angstzuständen direkt angegangen werden können. Mit ein wenig Humor, Mut und Zuversicht lassen sich Phobien daher wirklich gut und effektiv behandeln. Egal ob es sich um eine Agoraphobie (Platzangst), Klaustrophobie (Enge), Akrophobie (Höhenangst), Tierphobien wie die Arachnophobie (Spinnenangst), Prüfungsangst, Flugangst, Angst vor dem Zahnarzt, Blut, Spritzen, Dunkelheit, Aufzügen oder eine der anderen unzähligen Phobien handelt. Es geht immer darum Ängste bei realen Bedrohungen dankbar als Warnhinweis anzunehmen, sich von ihnen aber nicht kontrollieren zu lassen, sondern die Kontrolle wieder zu gewinnen und unbegründete Ängste abzubauen. Wir können und werden Ihnen Ihre Angst nicht nehmen! Sie brauchen Ihre Angst. Sie ist Ihr bester Freund, der Sie davor schützt, sich in lebensbedrohlichen Situationen leichtfertig zu verhalten. Es geht darum die Angst vor der Angst zu verlieren, diese unbewusste Schutzfunktion dankbar anzunehmen und ein gutes Verhältnis mit ihr zu pflegen.

Gereralisierte Ängste

Therapie mit Biofeedback unterstützung bei Günther HaasIm Gegensatz zu spezifischen Ängsten, treten generalisierte oder multiple Ängste scheinbar willkürlich auf, so dass bei erster Betrachtung oft kein Auslöser erkennbar ist. Als Betroffener mit derartigen Ängsten umzugehen gestaltet sich schon deshalb deutlich schwieriger, weil man nicht einfach die Situation meiden kann, die zur Angst führt. Die Angst vor der Angst ist dann fast zwangsläufig eine Folge, die zu extremen körperlichen und psychischen Reaktionen führen kann. Statt sich durch das anbahnende Gefühl in Panik versetzen zu lassen, bietet sich mit dem Entspannungstraining die Chance Kontakt mit dem Unbewussten aufzunehmen und nachzufragen was es jetzt eigentlich von Ihnen will! Auch wenn die Gründe für das Aufkeimen der Angst zunächst keinen Sinn ergeben sollten, hat Ihr Unterbewusstsein sehr wohl seine Gründe dafür, warum es sie gerade jetzt, vor etwas warnen möchte. Auch wenn diese Gründe nicht selten unlogisch erscheinen, sollten wir sie ernst nehmen und weiter hinterfragen um Verständnis und Klarheit über Ihre unbewussten Programme zu erhalten. Sonst ist es nur schwer möglich Einfluss darauf zu nehmen. Allein diese Änderung Ihrer Einstellung bewirkt oft schon großes und stellt die Weichen auf zielgerichtete Veränderungsarbeit.

Panikattacken

Alle Formen von Angststörungen können im Extremfall zu Panikattacken führen. Die Angst vor der Angst kann sich langsam anschleichen, oder wie ein Dieb in der Nacht schlagartig über sie her fallen. Im ersten Fall können wir mit Mentaltraining noch intervenierend eingreifen. Bei schlagartig über Sie hereinbrechenden Panikattacken mit Schweißausbrüchen, Schwindel, Zittern, Krämpfen und Benommenheit wird es schon schwieriger. Auch in solchen Fällen sollten Sie sich dann primär auf Ihre Atmung und Entspannung konzentrieren. So ruhig und gleichmäßig tief in den Bauch atmen, wie nur irgendwie möglich. Passende hypnotische Sprachmuster für solche Fälle können sein: "Ich bin völlig ruhig und entspannt! Es kann mir nichts geschehen, ich bin hier völlig sicher! Ich atme ruhig und gleichmäßig in den Bauch - ein... und aus... und während ich mich mehr und mehr entspanne, fordere ich mein Unterbewusstsein auf, mir mitzuteilen, was es dazu bewegt hat, meinen Körper in einen derartigen Zustand zu versetzen..." Und dann nehmen sie die Beobachterposition ein und achten auf jede Kleinigkeit, jede Idee, jedes Gefühl, jede Fantasie, die in Ihnen hoch kommt.

Jeder noch so kleine Hinweis kann hilfreich sein, um den Ursachen auf den Grund zu kommen. Um derartige Anfälle zukünftig zu vermeiden, können wir diese Eindrücke auch regressiv (in einer Rückführung) erforschen und hinterfragen, um an die ursächliche Situation zu kommen und wieder Harmonie in Ihrem Innersten herzustellen. Aber wenn Sie sich schon in der Situation befinden, den körperlichen Reaktionen und Gefühlen ohnehin ausgesetzt sind, dann nutzen sie sie doch um herauszufinden was sie verursacht hat. Das dient nicht nur der langfristigen Lösung des Problems, sondern nimmt Ihnen auch das Gefühl der Ohnmacht, des ausgeliefert seins und gibt Ihnen damit ein Stück weit die Kontrolle zurück, deren Verlust Ihnen die Angst vor dieser Angst bereitet.

Hypnose gegen Angst

Sie können sich Ihren Ängsten ganz bewusst aussetzen und Ihr Unterbewusstsein so trainieren. Das Flooding (Reizüberflutung) ist eine Form der Konfrontationstherapie, die sehr schnell Erfolge erzielt, wenn sie vorher gute Entspannungstechniken gelernt haben. Eine systematische Desensibilisierung geht hingegen stufenweise auf das Ziel zu. Zuerst in der Vorstellung (in Sensu) und dann in Wirklichkeit (in Vivo). Auch hier bietet sich Hypnose als effizientes Hilfsmittel an, um sowohl in sensu intensiveres Erleben, also eine weitere Zwischenstufe zu ermöglichen, als auch, um in vivo, durch Trance begleitet, Ängste deutlich zu minimieren. Nicht selten ist aber bereits die aus dem NLP bekannte "fast phobia cure" schon ausreichend, um wieder ein gesundes Verhältnis zu Ihrer Angst herzustellen. Nicht zuletzt sind Ängste aber auch ursächlich behandelbar. Es gibt auch bei Angststörungen immer eine ursächliche und eine auslösende Situation, die zu ihrem Auftreten geführt hat. Die auslösende Situation, also die Situation, in der sie zum ersten Mal auftrat, ist vielen noch bewusst. Die ursächliche Situation wurde meist verdrängt oder nicht als solche wahrgenommen. Das Aufarbeiten dieser alten Traumata wirkt ebenso heilend, wie das zielorientierte Vorgehen. Wenn nicht sogar umfassender.

Sind sie bereit sich Ihren Ängsten zu stellen?

Rufen Sie uns einfach an, schreiben Sie uns, oder verwenden Sie gleich unser Dokument: "Erste Schritte"!

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